Samstag, 20. Dezember 2014

Alle Jahre wieder ...

... sammelt unsere Archivarin Martina, was Raminta so durchs Jahr von sich gibt und uns zum Schmunzeln bringt!
 
 
Die-Alle-Jahre-wieder-Raminta-Aussprüche-Aufzeichnung
Beim Einsingen: „ Den Bauch ausstrecken wie bei Sekundenschwangerschaft!“
„ Ma, me, mi, mo, mu … kein helles „I“, sondern ein ernstes“???
„Wie Wäscheleine, hängt bisschen schief“
(nach dem zweiten Durchlauf): „ Jetzt ist sie ganz hinuntergefallen“.
 
Bei „Irish Blessing: „Das hat großes Sinkpotential“.
und ein zweites Mal:
„Das ist recht schön, aber der Wind erschlägt den Wind“.
 
Bei den Proben zu der Missa brevis:
„Nicht alles gleich laut, sonst klingt wie betrunkener Matrose“.
„Es ist wie bei Orgel, wenn zu wenig Luft, dann sinkt der Ton!“
„Ihr macht das so aufgeblasen, ohne Ecken singen!“
„So, wie man eine Katze streichelt“
„Das ist wie mit Hund, am Anfang ängstlich, nach einer Woche besser, dritte Woche frech!“
 
Bei O Salutaris: „Mehr Gummigefühl“.
„Wir sinken ständig…ist heute Vollmond?“
 
Bei Bella premunt: „ Unruhig, KONFLIKTISCH“
„Nicht oberflächlich singen, sondern mit ganzem Körper,
Knochen mit Fleisch!“
„Ihr macht so kleine Lenkung wie zur Autobahn-Ausfahrt!“
 
Bei Durchlauf-Probe der Messe: „Aufmischen im Stehen“
 
Bei Ave Maria von Rakhmaninov:
„Wir singen das russisch, nicht österreichisch, weit, zart und hell.“
 
Bei den Adventliedern:
Es wird scho glei dumpa: „ Aufpassen, dass es nicht in den Sand sinkt!“
Auf, auf, es is scho Tag: „Das ist so schwer, ist für Pensionisten, nein, für Altersheim!“
 

 

Freitag, 5. Dezember 2014

Auflockernde Worte von Dr. Wolfgang Zeller in Wien (Nepomukkirche und 'Internationales Adventsingen')

Wolfgang versteht nicht nur, durch seinen wohlklingenden Tenor das Publikum zu verzaubern, sondern er vermag auch, mit launigen Worten den p. t. Damen und Herren das eine oder andere Schmunzeln zu entlocken.

  • Teil 1:
Weihnachtskekse wurden bereits in den Klöstern des Mittelalters gebacken. Nach der Fastenzeit gab es feines Weihnachtsgebäck.
Wenn die Zeit da ist, wo man wieder Advent-und Weihnachtslieder singt, habe ich gleichzeitig immer den Duft frischgebackener Kekse in der Nase.
Vor genau 200 Jahren muß es Isabella Braun ergangen sein, die damals wohl bedeutendste Jugendbuchautorin und Gedichteschreiberin Bayerns, deren berühmtester Fan  König Ludwig II war , als sie folgendes Gedicht zu Papier brachte:

Weihnachtsgebäck:

Weinbeer, Mandeln, Sultaninen,
Süße Feigen und Rosinen,
welsche Nüsse - fein geschnitten,
Zitronat auch - muß ich bitten!

Birnenschnitze doch zumeist
Und dazu den Kirschengeist;
Wohl geknetet mit der Hand
Alles tüchtig durcheinand
Und darüber Teig gewoben -
Wirklich, das muß ich mir loben!

Solch ein Brot kann's nur im Leben
Jedes Mal zur Weihnacht geben!
Eier, Zucker und viel Butter
Schaumig rührt die liebe Mutter;
Kommt am Schluß das Mehl daran,
fangen wir zu helfen an.

In den Teig so glatt und fein
Stechen unsre Formen ein:
Herzen, Vögel, Kleeblatt, Kreise -
Braune Plätzchen, gelbe, weiße
Sieht man bald - welch ein Vergnügen -
Auf dem Blech im Ofen liegen.
Knusprig kommen sie heraus,
duften durch das ganze Haus.
Solchen Duft kann's nur im Leben
Jedes Mal zur Weihnacht geben.

Die Hirten des inneren Salzkammergutes brachten seinerzeit dem lieben Jesukind ihre eigenen einfachen Speisen als Gabe mit zur Krippe, wie sie aus dem nächsten Ebenseer Krippenlied vernehmen können.

  • Teil 2:
An einem 1. Adventsonntag wie heute, vor 88 Jahren sollte Rainer Maria Rilke noch 4 Lebenswochen vor sich haben.
Eines seiner Adventgedichte beschreibt die winterliche Stille um diese Zeit.

Die hohen Tannen atmen heiser
im Winterschnee, und bauschiger
schmiegt sich sein Glanz um alle Reiser.
Die weißen Wege werden leiser,
die trauten Stuben lauschiger.

Da singt die Uhr, die Kinder zittern;
im grünen Ofen kracht ein Scheit
und stürzt in lichten Lohgewittern -
und draußen wächst im Flockenflittern
der weiße Tag zur Ewigkeit.


Im Februar 1921 starb der Ebenseer Lehrer Ferdinand Schaller bei einem Bergunfall am Dachstein zusammen mit seinem Bruder.
Die Jahre vorher jedoch kümmerte sich der von heimischen Weihnachtsbräuchen Begeisterte um die alten Weihnachts- und Krippenlieder des inneren Salzkammergutes. Er suchte alte Texte und Lieder  und veröffentlichte sie in einer Sammlung. So auch das erste Lied, das sie von uns hören werden, wo die Natur aufgefordert wird, die Felder wieder grünen zu lassen, denn der Heiland ist geboren.

  • Teil 3:
Den folgenden Text hat Wolfgang dem Internet entnommen, und zwar der Seite
http://www.deingedicht.de

When the snow falls wunderbar
and the children happy are,
when the Glatteis on the street
and we all a Glühwein need,
then you know, es ist soweit:
She is here, the Weihnachtszeit.

Every Parkhaus ist besetzt,
weil die people fahren jetzt,
all to Kaufhof, Mediamarkt,
kriegen nearly Herzinfarkt,
shopping hirnverbrannte things
and the Christmasglocke rings.

Merry Christmas, merry Christmas,
hear the music, see the lights,
frohe Weihnacht, frohe Weihnacht,
Merry Christmas allerseits...

Mother in the kitchen bakes
Schoko-, Nuss- and Mandelkeks,
Daddy in the Nebenraum
schmücks a Riesen-Weihnachtsbaum.
He is hanging auf the balls,
then he from the Leiter falls...

Finally the Kinderlein,
to the Zimmer kommen rein
and es sings the family
schauerlich: "Oh, Chistmastree!"
And then jeder in the house
is packing die Geschenke aus.

Merry Christmas, merry Christmas,
hear the music, see the lights,
frohe Weihnacht, frohe Weihnacht,
Merry Christmas allerseits...

Mama finds unter the Tanne
eine brandnew Teflon-Pfanne,
Papa gets a Schlips and Socken,
everybody does frohlocken.
President speaks in TV,
all around is Harmonie,
Bis mother in the kitchen runs,
im Ofen burns the Weihnachtsgans.

And so comes die Feuerwehr
with Tatü, tata daher
and they bring a long, long Schlauch,
and a long, long Leiter auch
and they schrei - "Wasser marsch!",
Christmas is - now im - ... Eimer.

Merry Christmas, merry Christmas,
hear the music, see the lights,
frohe Weihnacht, frohe Weihnacht,
Merry Christmas allerseits...

Mittwoch, 3. Dezember 2014

Zum Glück gibt es den Ischler Kammerchor!

Der vergangene Sonntag, 30. November, wäre eigentlich ein grauslicher, nebeliger, ungemütlicher, kalter, vernieselter, deprimierender, fröstelnder Tag gewesen, so richtig zum grantig und zwieda sein.

Zum Glück gibt es den Ischler Kammerchor!

So hatte uns dieser Sonntag nur Schönes zu bieten:
* Eine nette, wenn auch anfangs etwas verschlafene Busfahrt nach Wien
* Eine sehr schöne Messe in der Nepomukkirche in Wien Hietzing, Theodore Salomes 'Missa Brevis'
* Sehr stimmungsvolle Momente danach mit Adventliedern, vorgetragen von der Wolfgangseemusi und uns
* Ein fröhliches gemeinsames Mittagessen
* Eine begeisterte Teilnahme am 'internationalen Adventsingen' im Wiener Rathaus, wieder gemeinsam mit der Wolfgangseemusi
* Eine Ehrung mit Ansprachen und Urkunde
* Zeit, um einigen anderen Chören zu lauschen
* Eine nette, entspannte Busfahrt nach Hause

Gut, dass es den Ischler Kammerchor gibt!

Freitag, 22. August 2014

Noch immer Ganslhaut!

Momentan läuft bei mir grad wieder das Requiem in Endlosschleife.

Bin immer noch begeistert, wie schön es ist!

Und wenn ich an unser Jubiläumskonzert denke, krieg ich wieder Ganslhaut, weil es einfach so überwältigend war ...


Freu mich schon wieder auf die Proben, sie beginnen am 17. September. Dauert nimma lange!

Sonntag, 17. August 2014

Vorschau auf die nächsten Aktivitäten

17. September: Probenbeginn! Interessierte Sängerinnen und Sänger sind herzlich eingeladen.

9. November: Der Ischler Kammerchor wird im Salzburger Dom die Missa Brevis von Theodore Salome zur Aufführung bringen.

Anfang 2015 sind drei Auftritte geplant, das genaue Datum folgt:
April - Blumenlieder
Mai - nun, Maienlieder, das liegt auf der Hand
Juni - Lieder zum Thema Liebe
Zu allen drei Terminen werden wir auch bekannte Songs aus "My fair Lady" singen!

Sonntag, 22. Juni 2014

"Messias" von Georg Friedrich Händel (1685 - 1759)

Heute habe ich mir den Messias angeschaut. In der Stadtpfarrkirche Bad Ischl. Dargeboten vom Gmundner Kammerchor (http://www.gmundnerkammerchor.at/).
Dazu kann ich nur eines sagen: Chapeau!! Das Konzert war einfach toll!

Es muss ein besonderes Vergnügen sein, mit Herrn Krenslehner zu arbeiten, so exakt, wie er seine Einsätze gibt!

Der Chor war toll, das Orchester war toll, die Solisten waren toll.

Unsere Raminta saß an der Orgel und die Sopranistin, Frau Monika Peer (www.stimmebewegt.at) kennen wir gut, hat sie doch unsere Sopranistinnen für's Requiem auf Mozarts himmelhohe :-) Komponierkünste eingestimmt.


Vom Ischler Kammerchor waren einige Mitglieder im Publikum. Klar, wenn so ein tolles Konzert geboten wird!